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Die inhaltliche Vielfalt, der Gegenwartsbezug und die Nähe der Ethnologie zum Lebensalltag der Menschen kann man unserem Institutsgang nicht gerade ansehen. Vielmehr fühlt man sich an Bilder eines biederen Völkerkundemuseums der 60er Jahre erinnert. Gleichzeitig verstauben die Fotos unserer Auslandsaufenthalte oder Streifzüge durch die eigene, vermeindlich bekannte Stadt in dunklen Kisten oder auf dem Rechner.

Hiermit bekommen alle Münchner Ethnologiestudenten die Möglichkeit, eigene Fotos samt dazugehörigen Texten dem Institut sowie einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Auswahl der schönsten, ansprechendsten und interessantesten Bilder/Texte sollen sowohl den Institutsgang schmücken, als auch als visueller Rahmen für den Tag der Ethnologie (siehe www.ethnologie.lmu.de/lokalewelten) dienen.

Kriterien sind neben einer ansprechenden Ästhetik in erster Linie der Inhalt. Die Bilder werden nur im Zusammenhang mit einem Text ausgestellt. Gemeinsam sollen sie einerseits eine Geschichte erzählen und soziale Wirklichkeit widerspiegeln, andererseits auch einen Eindruck von dem vermitteln, was Ethnologie sein kann. Es soll also sowohl der künstlerische und zwischenmenschliche Aspekt aufgezeigt, als auch die Breite und Bedeutung des ethnologischen Gegenstandsbereichs hervorgehoben werden.

Gebt eure Bilder bitte samt Kurzbeschreibung und Textideen namentlich gekennzeichnet entweder im Hiwi-Büro ab (Raum B 0.4), oder schickt sie an KulturImBild[at]googlemail[dot]com. Jeder Student kann maximal 3 Bilder bzw. 2 Bilder und eine kleine Bilderserie einreichen. Auch schwarz-weiß Bilder sind möglich. Achtet bei Digitalfotos auf eine gute Qualität.

Eine Kommission von Studenten des Foto AK’s wird eine Auswahl treffen und anschließend die jeweilige Ausformulierung der Texte (150 bis 350 Wörter) entgegennehmen.

Einsendeschluss ist der 16.05.08.

Der Foto AK

Für die neue Lehrbuchsammlung in der alten Studentenwerksbibliothek (Rosa-Schweinchenbau, Leopoldstr. 13, U-Bahn Giselastraße) konnte auch das Institut für Ethnologie und Afrikanistik einige Einführungs- und Überblickswerke bestellen, diese sind dort in mehrfacher Ausführung vorrätig und können auch ausgeliehen werden. Geeignet ist die Auswahl (Petermann, Kohl, Fischer, Ruby, Barnard/Spencer, Heine/Nurse etc.) insbesondere für TeilnehmerInnen an der Einführungsvorlesung und zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung. In Kürze wird der zusätzliche Standort über den regulären OPAC der UB zu finden sein.
(siehe http://www.ub.uni-muenchen.de/no_cache/einzelne_nachricht/news/239/1/)

Frau Prof. Dr. Eveline Dürr wird ab dem 1. Mai 2008 am Institut sein.
Zimmer 0.29 wird ihr Büro sein, Sprechstundenzeiten werden noch bekannt gegeben.
Magisterkandidaten können Frau Prof. Dr. Dürr bereits jetzt per E-Mail an eveline.duerr[at]aut.ac.nz kontaktieren.

Einladung zu einem Vortrag von Herrn Tadashi Endo, Butoh Tänzer und Leiter des Butoh-Zentrums Göttingen über „Butoh als performative Auseinandersetzung mit der Körpersprache des westlichen Tanztheaters“.

Zeit: Montag, 4. Februar 2008, 14 c.t.,
Ort: Raum 1.14, Oettingenstr. 67 OG

Hallo Leute,

Noch mal vielen Dank an alle, die heute gekommen sind, um unsere gemeinsame Sache zu unterstützen. Euer Lachanfall bei dem Kommentar der Vertreterin des Ministeriums war Gold wert, und euer zahlreiches Erscheinen hat mit Sicherheit Eindruck gemacht. Jetzt möchte ich mal ein kurzes Fazit der ganzen Aktion ziehen, denn es ist auf den ersten Blick vielleicht nicht klar geworden, was wir heute erreicht haben:

Die ganze Sache war nämlich ein ziemlicher Erfolg. Von Anfang an war klar, dass mit der Petition keine direkte Handlungsanweisung durch den Landtag erreicht werden kann. Durch das neue Hochschulgesetz genießt die Universität weitgehende Autonomie, der Landtag hat also keinen direkten Einfluss auf die Entscheidungen der Hochschule. Statt dessen ging es darum, den politischen Prozess hinter den Kulissen anzufachen, um so den Druck auf die Hochschulleitung zu erhöhen und klar zu machen, dass die Lage zunehmend unbequem wird. Als die Petition in den Semesterferien eingereicht wurde, war deshalb keinesfalls sicher, ob sich der Ausschuss überhaupt näher damit befassen wird. Diese erste Hürde erwies sich als ziemlich unproblematisch. Wir hatten von Anfang an die Unterstützung der SPD, der Grünen und immerhin auch aus Teilen der CSU. Dies führte dazu, dass die Hochschulleitung und das Ministerium zu der Petition schriftlich Stellung nehmen mussten. Dass die Hochschule dabei von falschen Voraussetzungen aufgrund veralteter Informationen (bzgl. des Eignungsfeststellungsverfahrens und der Zulassungsbeschränkung) ausgegangen ist, war peinlich für sie und eine Steilvorlage für uns. Bei der 1. Sitzung des Ausschusses wurde die Behandlung der Petition dann vertagt, weil die CSU noch weiteren Beratungsbedarf hatte (Die CSU hätte die ganze Sache mit ihrer absoluten Mehrheit auch sofort kippen können). Heute ist die ganze Sache zwar etwas chaotisch gelaufen , weil die Zeit schon sehr knapp war und ich deshalb leider nicht alles loswerden konnte, was ich sagen wollte. Aber das Wichtigste, nämlich die Fehlerhaftigkeit der Stellungnahme der Universität war zu meiner Überraschung bereits allgemein bekannt (zuvor hatte es schon Gespräche mit einzelnen Personen gegeben). Das Ergebnis, nämlich die einstimmig beschlossene Einleitung eines Berichterstattungsverfahrens, entspricht dem, was wir erreichen wollten: Die Uni muss am Ende des nächsten Semesters begründen, inwiefern sich die Lage am Institut entspannt hat. Der Druck für Verbesserung zu sorgen, bleibt also aufrecht erhalten. Wir hoffen, dass dies letztlich zur Einrichtung neuer Stellen führt, wenngleich dies natürlich nicht sicher ist, und es auch andere Mittel geben mag, die für uns weniger günstig sind. Aber, egal, was die Unileitung unternehmen wird, sie wird sich dafür rechtfertigen müssen.
Parallel laufen derzeit übrigens auch Aktionen des Instituts. Darin geht insbesondere darum, dem Ministerium die Relevanz der Ethnologie und die hohe Nachfrage nach dem Ethnologiestudium deutlich zu machen. Wir werden also insgesamt deutlich offensiver. Bin gespannt wie es weiter geht!

Viele Grüße,

Jens

Landtag 1 Landtag 2

Anmeldung steht jetzt fest, 22. - 24. Mai.

Außerdem gibt es hier mehr Infos, und da ist ein Link zum Wiki.

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Wie die meisten von Euch wohl schon mitbekommen haben, ist am Dienstag abend unser lieber Herr Professor Hans-Joachim Paproth im Krankenhaus verstorben.

Am Donnerstag, den 1.2. um 13:00 wird seine Beerdigung am Westfriedhof stattfinden.
Eine Delegation der Studenten wird durch die Fachschaft vertreten sein, wer ihm aber sonst noch die letzte Ehre erweisen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Ort:
Westfriedhof (Aussegnungshalle)
Baldurstraße 28
80637 München
Haltestelle “Westfriedhof”: U-Bahn U1, Tram 20, 21, Bus 164, 165

Herr Heidemann wird am nächsten Montag, den 20.11. zwischen 16 und 17 Uhr - trotz seines Forschungsfreisemesters - eine Sprechstunde abhalten. Bitte bei Interesse das gewünschte Thema vorher per eMail an Herrn Heidemann.

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