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Am Dienstag den 01.02.2011 um 20 Uhr zeigt die Film-AG in Raum E006 im HgB

GOTTESZELL
EIN FRAUENGEFÄNGNIS

Von Helga Reidemeister
Deutschland, 2001, 104 min., deutsch

Dem Film steht ein Zitat von Marguerite Duras voran: “Niemand ist sicher vor einem Gedanken, der ihn durchzuckt, Niemand kann sagen, das werde ich nie tun.”
“Gotteszell”: Der Name erinnert an die Zeit, als der Gebäudekomplex noch ein (Frauen-)Kloster war. Seit dem 18. Jahrhundert wird er als Gefängnis benutzt, seit der Jahrhundertwende als Gefängnis für Frauen. Der Dokumentarfilm porträtiert sechs inhaftierte Frauen, denen Totschlag, Mordversuch und Mord zur Last gelegt werden.
Durch die Biografien der Strafgefangenen zieht sich ein roter Faden von erlittenen Drohungen und Verletzungen bis hin zu jahrelang ertragener Gewalt. Die schmerzhaften Biografien der verurteilten Frauen entschuldigen nicht die Tat, aber sie machen einen Lebensweg einsichtig, der in die Katastrophe mündete.
“Gotteszell” stellt Menschen vor, die uns herausfordern, über Recht und Unrecht, Schuld und Strafe, Tat und Tateinsicht, Sühne und Opfer nachzudenken, vielleicht anders als bisher.
„Ich selbst habe den Impuls, schnell zu verurteilen. Das hat mit einem tief verwurzelten Pazifismus zu tun: was ich an Kriegszeit in meiner Kindheit erlebt habe, war so schrecklich, dass Menschen töten können, und das Töten habe ich immer den Männern zugerechnet. Ich hatte also ein schematisches Bild im Kopf: Frauen gebären, schenken Leben, und Männer töten. Und wenn Frauen töten würden, müssten sie schon sehr abnorm sein - ich konnte mir nicht vorstellen, dass bei mir später ein Verstehen wachsen würde.“
Helga Reidemeister

Quelle: www.landesmediendienste-bayern.de

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Am Dienstag den 25.01.2011 um 20 Uhr zeigt die Film-AG in Raum E006 im HgB zwei Filme:

WAS MANN IST.
von Sarah Brömmel, Katharina Grote und Jana Hanrieder
München, 2010, 35 Minuten, deutsch

„Wichtig ist, ob jemand sich gefunden hat, herausgefunden hat, was er ist und es geschafft hat, dann so zu leben, wie er es sich wünscht. Alles andere ist eigentlich gar nicht so wichtig. Er ist ein Mann.“ (Chris)

Chris, Jonas, Henrik und Malte geben uns einen Einblick in ihr Leben als Mann. Und sie erzählen von ihrem Weg dort hin, denn jeder von ihnen wurde in einem Frauenkörper geboren. Was die vier verbindet, ist ihre gemeinsame Arbeit im Verein TransMann.eV, der es sich zum Ziel gemacht hat, Transmänner auf ihrem Weg zu unterstützen und das „Phänomen Transmann“ besser bekannt zu machen.
WAS MANN IST ist im Rahmen des 2-Semestrigen Seminars „Ethnologie und Öffentlichkeit“ bei Julia Bayer am Institut für Ethnologie an der LMU München entstanden. Die Filmemacherinnen werden anwesend sein und freuen sich über eure Kritik!

EARLY TO BED
von Janna Pinsker
Chicago 2010, 16 Min., englisch

This documentary explores a sex shop on the North side of Chicago that is quite different from others. It is called EARLY TO BED. From anatomical diagrams to vagina puppets, the women of Early to Bed make sure every customer feels comfortable not only in the store, but in their own skin. Removing the stigma associated with typical sex shops, the employees make virgins, victims of sexual assault and sex-pro’s of all ages and genders come and come again.
Janna Pinsker hat gerade ihren Master an der University of Chicago in Social Sciences beendet. Schwerpunkte ihres Studiums dort waren Gender Studies & Performance Art & Documentary Film. Mentorin durch das ganze Jahr hindurch war Judy Hoffman, Professorin an der University Chicago, die eine der ersten Kamerafrauen in Amerika war und maßgeblich den Film “Hoop Dreams” mitgestaltet hat und im Vorstand der Dokumentarfilmprodukti-onsgesellschaft “Kartemquin” sitzt.
Janna Pinsker wohnt jetzt wieder in München und studiert an der Akademie der Bildenden Künste.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

 

Die Film-Ag zeigt am Dienstag, den 23.11.2010, um 20 Uhr c.t. in Raum E006 im HGB

7 Kurzfilme von HFF-Studenten der
Abteilung Dokumentarfilm

30 Minuten Material, 3 Drehtage und 300 Euro Kosten. Alles in schwarz-weiß in schönem 16mm Material.
Im Rahmen des Dokumentarfilm-Studiums an der Hochschule für Film und Fernsehen München, als Abschluss ihres ersten Studienjahres 09/10, entstanden mehrere Filme, der Film 01. Die beteiligten Studenten sind dabei bunt gemischt, ob Drehbuch, Regie oder Kamera.
Eine kleine Auswahl dieser Filme zeigt nun die Film-Ag:

KLEINES SPIEL
Regie: Sina Flammang
9 min Ein Film über die große Welt eines kleinen Puppenspielerkollektivs.

JA NEIN JAIN
Regie: Antje Beine
11 min
Ein Film über den richtigen Zeitpunkt und andere Schwierigkeiten, ein Kind zu planen.

KUNSTSEIN
Regie: Anne Hilliges
11,5 min
Über den eigene Körper als Lebensgeschichte

STILLLEGUNG
Regie: Gudrun Gruber
12 min
Über eine Industrieruine als Ort der Erinnerung und Gegenwart

FRÜHLINGSFEST
Regie: Gregor Koppenburg
14 min
Ein Film über Exilchinesen, die Trabanten ihrer Tradition sind.

DER DRITTE ORT
Regie: Johannes List
9,5 min
Über eine Autobahnkirche, die vor Gläubigern überquillt

6 UHR VORSTELLUNG

Regie: Michael Schmitt
Über eine Opernsängerin kurz vor ihrem Auftritt allein in der Garderobe

Die Filmemacher werden am Dienstagabend anwesend sein.

Die Film Ag zeigt am Dienstag, den 09.11.10 um 20 Uhr in Raum E006, HgB:

No one knows about persian cats

von Bahman Ghobadi
Iran 2009, 106 min

“Das Spielen westlicher Musik ist im autoritären System des Gottesstaates Iran kein ungefährliches Unterfangen. Unbeeindruckt von staatlicher Repression schnallen sich junge Teheraner trotzdem die Gitarre um und schreien Lieder der Freiheit in die Welt hinaus. “Underground-Musik” als Ausdruck der Wut und der Hoffnung – Bahman Ghobadi erzählt in dokumentarischer Manier die Geschichte einer iranischen Band, die sich nicht mit den Gesetzen des Mullahregimes abfinden will.”

Weitere Info zum Film:

Sängerin Negar und Gitarrist Ashkan sind zwei in Teheran lebende Musiker. Sie komponieren Rocksongs, doch fehlen ihnen Mitmusiker für eine geplante Tour nach Europa. Nach einem Gefängnisaufenthalt wird Ashkan zudem der Pass abgenommen. Von der Musik der beiden beeindruckt, vermittelt Musikproduzent Nader das Duo aber an einen talentierten Hersteller von gefälschten Pässen weiter, welcher diesem die Ausreise ermöglichen soll. Zur Finanzierung des kostspieligen Unternehmens wird ein illegales Abschiedskonzert für Freunde und Bekannte geplant.

Rebellion im Versteckten
Auf ihrer Suche nach einem geeigneten Schlagzeuger, einem Bassisten und drei Backgroundsängerinnen – eine Strategie zur Umgehung des Verbots alleiniger Frauenstimmen – steigen Negar und Ashkan in die verschiedensten, zu Bandräumen umfunktionierten Keller der Hauptstadt hinab. Hier proben Bands im Versteckten, da ihnen für ihre Leidenschaft Gefängnis droht. Oft haben sie mit Schwierigkeiten wie Denunziationen durch Nachbarn oder Stromabschaltungen zu kämpfen, doch hält sie dies nicht davon ab, regelmässig die Verstärker aufzudrehen.

Beeindruckend ist die authentische Performance der allesamt real existierenden Bands. Etablierte Musiker wie die Sängerin Rana Farhan oder der Rapper Hichkas spielten ebenso vor der Kamera wie unbekannte Quartierbands. Ghobadis Entscheidung, weitgehend auf Schauspieler zu verzichten und die Musiker sich selbst spielen zu lassen, zahlt sich aus: Das Publikum glaubt dem Regisseur nicht nur dessen Erzählung, sondern erhält darüber hinaus einen Einblick in das reale iranische Musikschaffen, der ihm bis anhin durch die Restriktionen der Zensur verwehrt blieb.

Riskante Dreharbeiten
Dass sich die Dreharbeiten unter solch schwierigen Bedingungen nicht so einfach wie in Westeuropa gestaltet hatten, versteht sich von selbst. Der Verleih von 35mm – Equipment erfordert im Iran eine staatliche Konzession. Mangels letzterer griff Ghobadi auf digitale Technik zurück und filmte ohne Erlaubnis. Als selbst aktiver Musiker lernte der Regisseur die Underground-Band „Take it easy hospital“ im Aufnahmestudio kennen. Von deren Risikobereitschaft beeindruckt, kam ihm die Idee, den Alltag iranischer Rockgruppen zu verfilmen.

Info zu Bahman Ghobadi:
Bahman Ghobadi wurde 1968 im iranischen Kurdistan in der Stadt Baneh geboren, in welcher sein erster Spielfilm Zeit der trunkenen Pferde spielt. In seiner Kindheit, die vom Ersten Golfkrieg geprägt war, wurde seine Heimat mehrfach von der irakischen Luftwaffe bombardiert. Viele seiner Verwandten kamen dabei ums Leben.

Er gewann den Special Jury Prize in der Kategorie “Un Certain Regard” bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2009.

www.nahaufnahmen.ch/2010/07/04/no-one-knows-about-persian-cats/

Die Film Ag zeigt am Dienstag, den 02.10.10 um 20 Uhr in Raum E006 im HgB:

Ausländer raus! Schlingesiefs Container

von Paul Poet
Österreich 2005, 110 min.

Deutschlands beliebter wie berüchtigter Regisseur Christoph Schlingensief stellte für die Wiener Festwochen ein zeitgemäßes Medien-KZ in Wiens beliebteste Touristenzone. Webfreetv.com, der größte Internet-TV-Anbieter im deutschsprachigen Raum, featurte dieses in der weltweiten Kultur- und Politikgeschichte einmalige Projekt.
Tausende Passanten erregten sich an der Oper vor Ort und wurden so zu Mitspielern. Annähernd eine Million beteiligte sich über das Internet. Die Folge: Schlagzeilen von der spanischen “El Pais” bis zur türkischen “Hürriyet”. Hitzige politische Debatten. Eine Klageflut durch die im Stück angegriffene FPÖ und die “Kronen Zeitung”. Permanente Attacken durch rechte wie linke Gruppierungen von Computerhackern über versuchte Brandlegung bis zum wüsten Häusersturm durch eine Demonstration.
Schlingensiefs Ziel war überdeutlich: Die Weltöffentlichkeit einem Test zu unterziehen, der sie mit der medialen Perversion eines “Big Brother” UND mit der global verstärkt auftauchenden neuen Rechts-Lastigkeit konfrontierte. Die künstlerische Form des Happenings war dazu genauso wirksam wie die Platzierung in Österreich als dem Land, in dem als erstes seit dem 2. Weltkrieg eine extrem rechts stehende Partei an der Regierung beteiligt wurde.
Der Dokumentarfilm soll das Geschehen selbst verdeutlichen, die dramaturgische Klammer vom ersten bis zum letzten Tag des Containers nachvollziehbar machen. Zu Wort kommen dabei in rückschauenden Kommentaren Gestalter, Freunde und Feinde des Stücks: Schlingensief selbst, seine Managerin Claudia Kaloff, Dramaturg Matthias Lilienthal, Festwochen-Leiter Luc Bondy, die Gäste des Stücks (Daniel Cohn-Bendit, Elfriede Jelinek, Gregor Gysi, Josef Bierbichler, Paulus Manker), Politiker wie Bezirksvorsteher Richard Schmitz (ÖVP) und Helene Partik-Pablé (FPÖ).
Quelle:

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Die Film Ag zeigt am 26.10.2010 um 20 uhr c.t. in Raum E006 im HgB (Geschwister-Scholl-Platz):

Aufrecht Gehen
Rudi Dutschke - Spuren

von Helga Reidemeister
Deutschland 1988, 92 min.

“Vom Traum einer anderen Lebensperspektive und den Hoffnungen einer Generation”.
Am 11.April 1968 wurde Rudi Dutschke, Symbolfigur der damaligen Protestbewegung, in Berlin von einem Attentäter niedergeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion auf dieses Attentat erschütterten die schwersten Unruhen der Nachkriegszeit die Bundesrepublik. Helga Reidemeister macht sichtbar, wo sich die persönliche Lebensgeschichte Rudi Dutschkes mit gesellschaftlichen Entwicklungen, Widersprüchen, Fragen und Konflikten schneidet. Die Frauenbewegung, die Friedens - und Ökologiebewegung bis hin zu den Bürgerinitiativen und ‘Grünen wären ohne die 68er Revolte nicht vorstellbar.
Der Film enthält Gespräche mit Weggefährten Rudi Dutschkes, mit Freunden, mit “antiautoritär” erzogenen Jugendlichen aus er APO- Kinderladen-Bewegung, die bezeugen, dass Einfluss und Wirkung der damaligen Protestbewegung in unterschiedlichen Formen weitergeht.
(www.basisfilm.de)

E-Mail der StuVe vom 16. Juli 2010:

Liebe Studierende,

am nächsten Donnerstag, den 22. Juli wird es soweit sein – der Senat der LMU entscheidet über die zukünftige Höhe der Studiengebühren. Er kann jeden Betrag zwischen 300 Euro und 500 Euro festlegen.

Jetzt fragen wir euch nach eurer Meinung und fordern euer Engagement!

Bitte schreibt den Senatoren und Senatorinnen, die am 22. Juli über euren Geldbeutel entscheiden, eure persönliche Meinung zu Studiengebühren und der von euch erwünschten zukünftigen Höhe an der LMU. Der Senat soll die gesamte Hochschule vertreten – auch die Studierenden.

Du bist für eine Senkung?
Dann tritt der Facebookgruppe „Wir fordern die Senkung der Studiengebühren an der LMU am 22.Juli“ bei und verbreite die Nachricht:
www.facebook.com/home.php?#!/group.php?gid=136644989691939

Die Studierenden im Senat sind leider nur 2 von 16 Mitgliedern, deshalb ist es sehr wichtig, dass viele Studierende hier ihre Meinung per E-Mail im Vorfeld äußern um die Mitglieder des Senats über eure Probleme, Wünsche und Vorstellungen zu informieren.

Mehr Infos zu Themen, die Studierende an der LMU angehen findet ihr hier:
Homepage der Studierendenvertretung: www.stuve.uni-muenchen.de/index.html
Facebookgruppe: www.facebook.com/pages/StuVe-LMU-Munchen/98013238035?ref=ts

Zum Semesterabschluss der Film-AG laden wir Euch herzlich zum GARTENKINO ein:

DIENSTAG, 20. JULI 2010 UM 21:30 UHR IM GARTEN DER BIEDERSTEINERSTRASSE 28.

Gezeigt werden drei studentische DokFilme zu Straßenkünstlern, StreetArt & dem Leben im Bauwagen.
Für Bier ist gesorgt, packt Euch eine Decke und eine Handvoll Freunde ein und feiert mit uns das Semesterende film
Wir freuen uns auf Euch!
Sollte das Wetter wider Erwarten schlecht sein, zeigen wir die Filme wie gewohnt um 20:00 im Raum E 006 (Hauptgebäude).

GARTENKINO:

4 WÄNDE 2 ACHSEN
Clarissa Leopold, Rebecca Zehr
Deutschland 2009, 24 Min.

Drei Menschen und ein Blick auf ihre
vier Wände. Sei es der Versuch, aus
dem bürgerlichen Alltag auszubrechen,
der Tristesse einer Wohnung zu
entfliehen oder einen Weg aus der
Obdachlosigkeit zu finden. Ein Leben
auf vier Rädern: Alltag, Erinnerungen, Träume. And no particular way to go.

ALL CITY KINGS
Florian Braig, Anna Viktoria Pröbstle, Lea Tesfaye
Deutschland 2009, 31 Min.

Einblicke in die Münchner Graffiti und Street Art Szene.
Unterwegs mit Spraydose und Schablone in der bayerischen Isarmetropole:
Zwischen Kunst, Rebellion und klarem politischen Statement zeichnet sich in All City Kings das Portrait der vielschichtigen Szene ab, die Münchens öffentlichen Raum zurückfordert.

STADTNOMADEN
Valeska Fimberger, Alexander Greie, Barbara Nickl, Sylva Visser
Deutschland 2009, 37 Min.

Straße als Sprungbrett, Straße als
Berufung, Straße als Endstation.
Stadtnomaden ist ein Film über Musik,
Zaubern und Malen als Kunst auf der
Straße und über den Traum,
seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Auch diese Jahr gibt es wieder hier am Institut entstandene Dokumentarfilme. Alle sind herzlich zur Premiere am 21.07. eingeladen.

Den Flyer gibt es hier www.facebook.com/photo.php?pid=299905&id=123610424329337

Zudem wurden die alten Filme, die am Institut gedreht wurden, neu aufgelegt und können ab sofort am Institut für nur 1€ pro Film als DVD gekauft werden.

Die FilmAG zeigt am Dienstag, den 13.Juli 2010 im Raum E 006 um 20:00 zwei Filme im Rahmen der Bildungsproteste:

I. Bildungsprotest 2010 –
Eine 10-minütige Dokumentation der Besetzungen in München von Jana Türlich. Die Filmemacherin wird anwesend sein.

II: Ein Dia-Abend von der Revolution - Die 68er Bewegung an der Münchner Kunstakademie, dt. 65 min.

“In den 1960er Jahren sah es an der Kunstakademie so aus wie an den meisten deutschen Universitäten. Junge Idealisten veranstalteten «Notstands-Happenings» und forderten, die NS-Zeit aufzuarbeiten. Im Februar 1969 rasten Studenten auf Motorrädern und Mopeds durch die Gänge der Hochschule, um «das Establishment einzuschüchtern und die Akademie zu entweihen.» Die «Bild»-Zeitung titelte: «Münchens Akademie in Schweinestall verwandelt«“.

AUS 200 Jahre Kunstakademie von Britta Schultejans © 2008 dpa - Deutsche Presse-Agentur
Projekt Aka 68 ½ - Kunstakademie München 2008 - Filmkonzeption und Schnitt: Franz Wanner
Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Matthias Wähner (ADBK)
© 2008 ADBK - Akademie der Bildenden Künste München

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