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Die Film-AG zeigt am Dienstag, den 10.01.2012 um 20 Uhr c.t. in Raum E006 im Hauptgebäude (Geschwister-Scholl-Platz 1):

TOGETHERNESS SUPREME
Nathan Collett
Kenia, 2010, 94 Min, OmU

“SLUMDOG WITHOUT THE MILLIONAIRES” … a feature film created in an authentic / unique
collaboration with the community in front and behind the camera.
Based on true events and the ethnic conflict that tore apart a country. TOGETHERNESS
SUPREME is the story of Kamau, an artist, searching for change in the midst of ethnic
tension in the slums. Kamau goes against his father and his tribe to join the other side
with his friend Otieno. Kamau and Otieno fight for political change for those living in dire
poverty. After a presidential contested election, the slums erupt in violence and Kamau’s
world is tore apart. (Hot Sun Films)
Trailer unter: 8. Januar 2012 | Fachschaft, Film AG | No Comments »

Filmankündigung FULL METAL VILLAGE am Dienstag, 12.7.2011 um 20 Uhr
Die Film AG zeigt am Dienstag den 12. Juli um 20:00 Uhr c.t. in Raum E 006 im HGB:

FULL METAL VILLAGE

von Cho Sung-Hyung

2007, 94 Min.

Die Gemeinde Wacken ist ein ganz normales und idyllisches Dörfchen in Schleswig-Holstein. Dies ändert sich jedoch jedes Jahr an einem Wochenende im August schlagartig, wenn 40.000 Menschen im Rahmen des “Wacken-Open-Air” zusammenfinden, um eines der größten Heavy Metal Festivals der Welt abzuhalten. Dieses ungewöhnliche kulturelle Aufeinandertreffen wurde von der gebürtige Koreanerin Sung-Hyung Cho eingefangen und für die Nachwelt auf Zelluloid gebannt.

FULL METAL VILLAGE setzt sich mit der kuriosen, liebenswürdigen Begegnung zweier Kulturenauseinander und dokumentiert - über das temporäre Musikereignis hinaus - das Bild einer ländlichen Gemeinde, deren Identität und Zusammenhalt ohne das Heavy Metal Festival nicht mehr denkbar scheint.

Mit Full Metal Village wurde erstmals in der Geschichte des Filmfestivals Max- Ophüls einem Dokumentarfilm die renommierte Auszeichnung zuerkannt. Die Jury des Max-Ophüls-Preises 2007 lobt den Film in ihrer Begründung als humorvoll und vielschichtig, als „unterhaltsamen Dokumentarfilm, der ein faszinierendes Bild deutscher Identität“ liefere.

Mehr Infos und Trailer:

www.zorrofilm.de

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und eine spannende Diskussion!

Die FilmAG zeigt am Dienstag den 07.06.2011 um 20:00 Uhr c.t. im HGB Raum E 006:

KISS THE MOON
(CHAN DI CHUMMI)

von Khalid Gill
Deutschland/Pakistan 2009, 80 min, OmeU

“I wish I could marry, I wish I could give birth to someone’s child.” These regrets are common among Khusras - male-to-female transgender people - in Pakistan. Neither men nor women, Kushras have a unique traditional and spiritual role, very much like Hijras in Indian society, and many people believe in their power to bless or curse others. Director Khalid Gill introduces us to the tightly-knit Khusra society of Lahore, which is organised into households with “mothers” and “gurus”, as the older and more experienced Khusras are called. In this intimate and discreet portrayal, Aini, Sonya, Boota and others share their dreams and fears, their hopes and frustrations, their longing to love and to be loved, and their desire for a sex change operation. While Sonya yearns for romantic love and her ex-lover who left her to get married, Aini overcomes societal constraints and earns her living by selling goods on the market street - not her body - proudly ignoring the contemtuous taunts of male passers-by.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und eine spannende Diskussion!

Am Dienstag den 17.05.2011 um 20 Uhr c.t. zeigt die Film-AG im in Raum E006 im HgB

CANNIBAL TOURS

Von Dennis O‘Rourke
Australien, 1988, 72 Minuten, Englisch

„There is nothing so strange in a strange land, as the stranger who comes to visit it.“

Dennis O’Rourke’s “CANNIBAL TOURS” is simply (to be more precise, complexly) stunning. While the cameras snap, the tourists bargain, and Sonny and Cher sing ‘I Got You Babe’ over Radio Moscow, the Papua New Guineans try to hold onto their world. ‘We sit here confused,’ one laments, ‘while they take pictures of everything’ - while O’Rourke’s camera shoots the whole of a social relation that is taking over the world, the relation between the seeing and the seen. This double anthropology subtly shows how connoisseurship and condescension are linked, and how little the Western tribe of tourists understand their own culture. “CANNIBAL TOURS” succeeds in being both devastating and charming - an amazing combination.”

Quelle: www.cameraworklimited.com/films/cannibal-tours.html

Am Dienstag den 8.02.2011 um 20 Uhr zeigt die Film-AG in Raum E006 im HgB
GASTMAHL DER LIEBE

Von Pier Paolo Pasolini
Italien, 1963, 90 min., italienisch mit dt.UT

Ein Dokumentarfilm über das Verhältnis zu Liebe, Erotik, Prostitution und Homosexualität und der Frage nach Konventionen und Moral eines Landes - quer durch die sozialen Schichten und Generationen, an venezianischen Badestränden, vor Mailands Fabriktoren, auf sizilianischen Feldern oder am Fußballplatz. Unterbrochen werden die Interviews immer wieder durch Gespräche zwischen Pasolini, Alberto Moravia und dem Psychologen Cesare Musatti.
Von März bis November 1963 reiste Pasolini quer durch Italien, vom industrialisierten Norden bis zum “archaischen” Süden, um die Menschen an ihrem Arbeitsplatz oder in der Freizeit über die Liebe und ihre sexuellen Vorlieben zu befragen. Er stellte die Fragen absichtlich naiv: Die Kinder fragte er, wie Kinder auf die Welt kommen, die Jugendlichen ob es in Italien sexuelle Freiheit gäbe und die reifen Männer, was sie über Homosexualität denken. Aber gerade der Naivität der Fragen entspringt oft eine ernsthafte Auseinandersetzung, das Wunder des Kommunizierens. Abschnittweise taucht das Italien auf, für das Pasolini eine innige Liebe verspürt, aber auch die Abgründe des Vorurteils und der Unwissenheit, die tausend Widersprüche, die das Land ersticken und es manchmal menschenunwürdig machen.

Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Gastmahl_der_Liebe)
Quelle: www.amazon.de/Gastmahl-Liebe-Pier-Paolo-Pasolini/dp/B000UDGMWC)

Am Dienstag den 01.02.2011 um 20 Uhr zeigt die Film-AG in Raum E006 im HgB

GOTTESZELL
EIN FRAUENGEFÄNGNIS

Von Helga Reidemeister
Deutschland, 2001, 104 min., deutsch

Dem Film steht ein Zitat von Marguerite Duras voran: “Niemand ist sicher vor einem Gedanken, der ihn durchzuckt, Niemand kann sagen, das werde ich nie tun.”
“Gotteszell”: Der Name erinnert an die Zeit, als der Gebäudekomplex noch ein (Frauen-)Kloster war. Seit dem 18. Jahrhundert wird er als Gefängnis benutzt, seit der Jahrhundertwende als Gefängnis für Frauen. Der Dokumentarfilm porträtiert sechs inhaftierte Frauen, denen Totschlag, Mordversuch und Mord zur Last gelegt werden.
Durch die Biografien der Strafgefangenen zieht sich ein roter Faden von erlittenen Drohungen und Verletzungen bis hin zu jahrelang ertragener Gewalt. Die schmerzhaften Biografien der verurteilten Frauen entschuldigen nicht die Tat, aber sie machen einen Lebensweg einsichtig, der in die Katastrophe mündete.
“Gotteszell” stellt Menschen vor, die uns herausfordern, über Recht und Unrecht, Schuld und Strafe, Tat und Tateinsicht, Sühne und Opfer nachzudenken, vielleicht anders als bisher.
„Ich selbst habe den Impuls, schnell zu verurteilen. Das hat mit einem tief verwurzelten Pazifismus zu tun: was ich an Kriegszeit in meiner Kindheit erlebt habe, war so schrecklich, dass Menschen töten können, und das Töten habe ich immer den Männern zugerechnet. Ich hatte also ein schematisches Bild im Kopf: Frauen gebären, schenken Leben, und Männer töten. Und wenn Frauen töten würden, müssten sie schon sehr abnorm sein - ich konnte mir nicht vorstellen, dass bei mir später ein Verstehen wachsen würde.“
Helga Reidemeister

Quelle: www.landesmediendienste-bayern.de

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Am Dienstag den 25.01.2011 um 20 Uhr zeigt die Film-AG in Raum E006 im HgB zwei Filme:

WAS MANN IST.
von Sarah Brömmel, Katharina Grote und Jana Hanrieder
München, 2010, 35 Minuten, deutsch

„Wichtig ist, ob jemand sich gefunden hat, herausgefunden hat, was er ist und es geschafft hat, dann so zu leben, wie er es sich wünscht. Alles andere ist eigentlich gar nicht so wichtig. Er ist ein Mann.“ (Chris)

Chris, Jonas, Henrik und Malte geben uns einen Einblick in ihr Leben als Mann. Und sie erzählen von ihrem Weg dort hin, denn jeder von ihnen wurde in einem Frauenkörper geboren. Was die vier verbindet, ist ihre gemeinsame Arbeit im Verein TransMann.eV, der es sich zum Ziel gemacht hat, Transmänner auf ihrem Weg zu unterstützen und das „Phänomen Transmann“ besser bekannt zu machen.
WAS MANN IST ist im Rahmen des 2-Semestrigen Seminars „Ethnologie und Öffentlichkeit“ bei Julia Bayer am Institut für Ethnologie an der LMU München entstanden. Die Filmemacherinnen werden anwesend sein und freuen sich über eure Kritik!

EARLY TO BED
von Janna Pinsker
Chicago 2010, 16 Min., englisch

This documentary explores a sex shop on the North side of Chicago that is quite different from others. It is called EARLY TO BED. From anatomical diagrams to vagina puppets, the women of Early to Bed make sure every customer feels comfortable not only in the store, but in their own skin. Removing the stigma associated with typical sex shops, the employees make virgins, victims of sexual assault and sex-pro’s of all ages and genders come and come again.
Janna Pinsker hat gerade ihren Master an der University of Chicago in Social Sciences beendet. Schwerpunkte ihres Studiums dort waren Gender Studies & Performance Art & Documentary Film. Mentorin durch das ganze Jahr hindurch war Judy Hoffman, Professorin an der University Chicago, die eine der ersten Kamerafrauen in Amerika war und maßgeblich den Film “Hoop Dreams” mitgestaltet hat und im Vorstand der Dokumentarfilmprodukti-onsgesellschaft “Kartemquin” sitzt.
Janna Pinsker wohnt jetzt wieder in München und studiert an der Akademie der Bildenden Künste.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

 

Die Film-Ag zeigt am Dienstag, den 23.11.2010, um 20 Uhr c.t. in Raum E006 im HGB

7 Kurzfilme von HFF-Studenten der
Abteilung Dokumentarfilm

30 Minuten Material, 3 Drehtage und 300 Euro Kosten. Alles in schwarz-weiß in schönem 16mm Material.
Im Rahmen des Dokumentarfilm-Studiums an der Hochschule für Film und Fernsehen München, als Abschluss ihres ersten Studienjahres 09/10, entstanden mehrere Filme, der Film 01. Die beteiligten Studenten sind dabei bunt gemischt, ob Drehbuch, Regie oder Kamera.
Eine kleine Auswahl dieser Filme zeigt nun die Film-Ag:

KLEINES SPIEL
Regie: Sina Flammang
9 min Ein Film über die große Welt eines kleinen Puppenspielerkollektivs.

JA NEIN JAIN
Regie: Antje Beine
11 min
Ein Film über den richtigen Zeitpunkt und andere Schwierigkeiten, ein Kind zu planen.

KUNSTSEIN
Regie: Anne Hilliges
11,5 min
Über den eigene Körper als Lebensgeschichte

STILLLEGUNG
Regie: Gudrun Gruber
12 min
Über eine Industrieruine als Ort der Erinnerung und Gegenwart

FRÜHLINGSFEST
Regie: Gregor Koppenburg
14 min
Ein Film über Exilchinesen, die Trabanten ihrer Tradition sind.

DER DRITTE ORT
Regie: Johannes List
9,5 min
Über eine Autobahnkirche, die vor Gläubigern überquillt

6 UHR VORSTELLUNG

Regie: Michael Schmitt
Über eine Opernsängerin kurz vor ihrem Auftritt allein in der Garderobe

Die Filmemacher werden am Dienstagabend anwesend sein.

Die Film Ag zeigt am Dienstag, den 09.11.10 um 20 Uhr in Raum E006, HgB:

No one knows about persian cats

von Bahman Ghobadi
Iran 2009, 106 min

“Das Spielen westlicher Musik ist im autoritären System des Gottesstaates Iran kein ungefährliches Unterfangen. Unbeeindruckt von staatlicher Repression schnallen sich junge Teheraner trotzdem die Gitarre um und schreien Lieder der Freiheit in die Welt hinaus. “Underground-Musik” als Ausdruck der Wut und der Hoffnung – Bahman Ghobadi erzählt in dokumentarischer Manier die Geschichte einer iranischen Band, die sich nicht mit den Gesetzen des Mullahregimes abfinden will.”

Weitere Info zum Film:

Sängerin Negar und Gitarrist Ashkan sind zwei in Teheran lebende Musiker. Sie komponieren Rocksongs, doch fehlen ihnen Mitmusiker für eine geplante Tour nach Europa. Nach einem Gefängnisaufenthalt wird Ashkan zudem der Pass abgenommen. Von der Musik der beiden beeindruckt, vermittelt Musikproduzent Nader das Duo aber an einen talentierten Hersteller von gefälschten Pässen weiter, welcher diesem die Ausreise ermöglichen soll. Zur Finanzierung des kostspieligen Unternehmens wird ein illegales Abschiedskonzert für Freunde und Bekannte geplant.

Rebellion im Versteckten
Auf ihrer Suche nach einem geeigneten Schlagzeuger, einem Bassisten und drei Backgroundsängerinnen – eine Strategie zur Umgehung des Verbots alleiniger Frauenstimmen – steigen Negar und Ashkan in die verschiedensten, zu Bandräumen umfunktionierten Keller der Hauptstadt hinab. Hier proben Bands im Versteckten, da ihnen für ihre Leidenschaft Gefängnis droht. Oft haben sie mit Schwierigkeiten wie Denunziationen durch Nachbarn oder Stromabschaltungen zu kämpfen, doch hält sie dies nicht davon ab, regelmässig die Verstärker aufzudrehen.

Beeindruckend ist die authentische Performance der allesamt real existierenden Bands. Etablierte Musiker wie die Sängerin Rana Farhan oder der Rapper Hichkas spielten ebenso vor der Kamera wie unbekannte Quartierbands. Ghobadis Entscheidung, weitgehend auf Schauspieler zu verzichten und die Musiker sich selbst spielen zu lassen, zahlt sich aus: Das Publikum glaubt dem Regisseur nicht nur dessen Erzählung, sondern erhält darüber hinaus einen Einblick in das reale iranische Musikschaffen, der ihm bis anhin durch die Restriktionen der Zensur verwehrt blieb.

Riskante Dreharbeiten
Dass sich die Dreharbeiten unter solch schwierigen Bedingungen nicht so einfach wie in Westeuropa gestaltet hatten, versteht sich von selbst. Der Verleih von 35mm – Equipment erfordert im Iran eine staatliche Konzession. Mangels letzterer griff Ghobadi auf digitale Technik zurück und filmte ohne Erlaubnis. Als selbst aktiver Musiker lernte der Regisseur die Underground-Band „Take it easy hospital“ im Aufnahmestudio kennen. Von deren Risikobereitschaft beeindruckt, kam ihm die Idee, den Alltag iranischer Rockgruppen zu verfilmen.

Info zu Bahman Ghobadi:
Bahman Ghobadi wurde 1968 im iranischen Kurdistan in der Stadt Baneh geboren, in welcher sein erster Spielfilm Zeit der trunkenen Pferde spielt. In seiner Kindheit, die vom Ersten Golfkrieg geprägt war, wurde seine Heimat mehrfach von der irakischen Luftwaffe bombardiert. Viele seiner Verwandten kamen dabei ums Leben.

Er gewann den Special Jury Prize in der Kategorie “Un Certain Regard” bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2009.

www.nahaufnahmen.ch/2010/07/04/no-one-knows-about-persian-cats/

Die Film Ag zeigt am 26.10.2010 um 20 uhr c.t. in Raum E006 im HgB (Geschwister-Scholl-Platz):

Aufrecht Gehen
Rudi Dutschke - Spuren

von Helga Reidemeister
Deutschland 1988, 92 min.

“Vom Traum einer anderen Lebensperspektive und den Hoffnungen einer Generation”.
Am 11.April 1968 wurde Rudi Dutschke, Symbolfigur der damaligen Protestbewegung, in Berlin von einem Attentäter niedergeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion auf dieses Attentat erschütterten die schwersten Unruhen der Nachkriegszeit die Bundesrepublik. Helga Reidemeister macht sichtbar, wo sich die persönliche Lebensgeschichte Rudi Dutschkes mit gesellschaftlichen Entwicklungen, Widersprüchen, Fragen und Konflikten schneidet. Die Frauenbewegung, die Friedens - und Ökologiebewegung bis hin zu den Bürgerinitiativen und ‘Grünen wären ohne die 68er Revolte nicht vorstellbar.
Der Film enthält Gespräche mit Weggefährten Rudi Dutschkes, mit Freunden, mit “antiautoritär” erzogenen Jugendlichen aus er APO- Kinderladen-Bewegung, die bezeugen, dass Einfluss und Wirkung der damaligen Protestbewegung in unterschiedlichen Formen weitergeht.
(www.basisfilm.de)

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