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Die Film Ag zeigt am 6. Juli um 20 uhr in Raum E006 (HgB)

‘Vale la pena’ - ‘Worth the trouble’
von Ruth Krause
Kolumbien, England 2009, 22 min.

‘Worth the trouble’ erzählt die Geschichte von drei besonderen Frauen: Frauen die sich selbst in Lebensgefahr bringen. Sie sind Menschenrechtsverteidigerinnen in Kolumbien. Daher werden sie sowohl von linken Guerillas und rechten paramilitärischen Gruppen als auch von der Regierung unter Druck gesetzt. Aus Angst leben sie von der Mehrheitsgesellschaft isoliert.
Hauptsächlich arbeiten sie mit Angehörigen von ‘Desaparecidos’ (’Verschwundenen’): Personen, die wegen ihrer politischen Einstellung spurlos verschwinden.
Was ist das Verhältnis zwischen den drei Frauen und den Angehörigen der Verschwundenen? Was bewegt die Frauen dazu, den Angehörigen bei ihrer Suche zu helfen und sich damit selbst in das Schussfeld der bewaffneten Gruppen zu bringen? Wie gehen sie damit um, tagtäglich mit Gewalt konfrontiert zu sein?
Der Film ist keine naive Hommage, sondern beleuchtet auf verschiedensten Ebenen die Ursachen und Folgen des Handelns der Frauen. Dies soll dem Zuschauer ein tiefes Verständnis ermöglichen und macht die ethnologische Herangehensweise offensichtlich. Der Film lässt außerdem einen kritischen Blick auf aktivistische ethnologische Forschung zu und lädt zur Diskussion hierüber ein.

‘Worth the trouble’ ist der Abschlussfilm von Ruth Krause im Masterstudiengang ‘Visual Anthropology’ an der University of Kent, Canterbury (GB). Zuvor hat sie am Institut für Ethnologie in München studiert.
Die Filmemacherin freut sich auf eine anschließende Diskussion!

Die FilmAG des Instituts für Ethnologie lädt ein:

zum Vortrag mit Video-Dokumentation von P. Subramaniam, Chennai:

” Applications of Visual Ethnography in Tribal Identity- a case study among the tribal groups of Nilgiris in South-India”

Dienstag, den 29.06.2010 um 20.15 Raum E 006 im Hauptgebäude

Dr. P. Subramaniam, Senior Lecturer am Manipal Institute of Communication, Manipal University, unterrichtet derzeit an der Hochschule Bremen zu “Global Media and TV Production”.

(Prof. Dr. Frank Heidemann)

Tag der Taiwanesischen Dokumentarfilme mit Vorführung der Werke von Mayaw Biho und Gespräch mit dem Regisseur
Eine Demonstration der wenig bekannten Lebensweise, Sitten und Gebräuche der Ureinwohner Taiwans

Zeit: 27. Juni 2010, Sonntag, Beginn um 14:00 s.t.
Ort: Institut für Sinologie, Kaulbachstr. 51a (RG), E 04
80539 München (U3, U6, Station Universität)

14:00 - 15:00
Der Nationalpark oder Nationale Banditen?
TW 1999, Mayaw Biho, 56 Min. OmeU
Taiwan International Documentary Festival 2000

15:10 - 16:21
Malakacaway (Das Ritual des Reisweingießens)
TW 2007, Mayaw Biho, 71 Min. OmeU
International Indigenous Film Festival 2010

16:35 - ca. 17:35
Gespräch mit dem Regisseur

Eintritt frei, Anmeldung ist erforderlich, bis einschließlich 24.06 unter: tw.std.verein(at)googlemail(dot)com

Veranstalter: Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und Taiwanesischer Studentenverein in München
Unterstützt von der Taipeh Vertretung, Büro München, Presseabteilung European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) (Tübingen)

Arbeit und Integration: Was ist ethnologisch an der Arbeit als Arbeitsvermittlerin?
Swenja Poll, Beraterin bei der Ingeus GmbH

Arbeitsvermittlung hat auf den ersten Blick nur wenig mit dem Wissen und den Fähigkeiten zu tun, die im Ethnologiestudium vermittelt werden. Bei genauerer Betrachtung erfordert dieses Arbeitsfeld jedoch viele der Kenntnisse und Eigenschaften, die einen guten Ethnologen auszeichnen. Darüber hinaus eröffnet sie – gerade in der Arbeit mit Empfängern von Arbeitslosengeld-2 – tiefe Einblicke in Lebens- und Arbeitsumstände in Deutschland, die Hochschulabsolventen für gewöhnlich verschlossen bleiben.
Die Referentin berichtet aus ihrem Arbeitsalltag. Dabei geht sie auch auf die Herausforderungen ein, die sich daraus ergeben, dass im Rahmen der Arbeit strenge Vorgaben der öffentlichen Hand eingehalten werden müssen. Des Weiteren steht die Referentin den Studierenden für Fragen zur Arbeitssuche zur Verfügung.

Ort und Zeit: 18:00 - 20:00, Edmund-Rumpler-Str. 13, Raum B185
Veranstalter: Fachschaft und Institut für Ethnologie

Am 1. Juni erscheint die neue Ausgabe von ethmundo.de, diesmal unter dem

Titel: Gesundheit!

Auch das Gegenstück der Gesundheit, die Krankheit, wird dabei nicht zu kurz kommen. Aber aus welchem Grund beschäftigen wir uns mit Gesundheit und Krankheit? Ist das nicht ein Thema, das allein der Medizin und Psychologie vorbehalten ist? Ein Thema, dass man biologisch, neurologisch, möglicherweise auch psychologisch untersuchen und verstehen muss? Ein Feld, in dem naturwissenschaftliche Gesetze herrschen, ein Thema, zu dem die Ethnologie gar keine konkreten Aussagen treffen kann?

Ja! mag die Schulmedizin sagen. Nein! sagen selbstverständlich die Kultur- und Gesellschaftswissenschaftler. Nicht nur, weil wir natürlich ohne weiteres zu Allem etwas zu sagen hätten, sondern auch, weil es eine der grundlegenden Annahmen der Ethnologie ist, dass der Mensch bis in seine Biologie hinein kulturell geprägt ist.

Doch wie alles andere auch, sind der Körper und seine Gebrechen symbolisch aufgeladen und kulturell verschieden. Nicht umsonst gibt es zahllose Vorstellungen davon, was nun „krank“ ist und was „gesund“. Um einige dieser Vorstellungen wird es in dieser Ausgabe von ethmundo.de gehen. Von der Magie über traditionelle Heilverfahren bis hin zur Selbstdiagnose im Internet werden wir in unserer aktuellen Ausgabe verschiedene Ideen rund um Krankheit und Gesundheit beleuchten.

Die Fachschaft Ethnologie der LMU München ist nun auch auf Facebook vertreten:

de-de.facebook.com/pages/Munchen-Germany/Fachschaft-Ethnologie/123610424329337

Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, Euch dort mit Eurer Fachschaft zu vernetzen und zu kommunizieren!

Am Sonntag, den 30. Mai um 19 Uhr zeigt Andreas Kraus in der Glockenbachwerkstatt in München seinen Film über ein Roma-Ghetto in Bulgarien.

Eine Kurzbeschreibung der Doku findet sich hier:

www.studio-west.net/filmordner/03_filme_2009_roma.html

Was ist bisher passiert?
Nach den Abstimmungen im November 2009 war ein zweijähriges Pilotprojekt zum Semesterticket für die Studierenden an der TUM und der Hochschule München geplant. Hierzu kam es nicht.
Das Modell (für TUM & HM) einer reinen Ausfallbürgschaft durch Hochschulen, Stadt und Freistaat scheiterte am Unwillen der MVG, sich auf diese Bürgschaft einzulassen.
Die MVG bestand auf eine tatsächliche Zahlung der bekannten Summe! Egal wie hoch die finanziellen Ausfälle tatsächlich gewesen wären.
Wollen wir uns das gefallen lassen?
WIR SAGEN NEIN!
Wer sind wir? Wir sind der neu besetzte AK Semesterticket.
Am Montag trafen sich Studierende der HM, TUM und LMU und haben entschieden, gemeinsam explizit unter der Beteiligung der LMU für Neuverhandlungen einzutreten.
Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass dem MVV und seinen Gesellschaftern mit Verhandlungen allein nicht beizukommen ist.
Welche Aktionen sind geplant?
Es wird argumentiert, uns, den Studentinnen und Studenten, bliebe ohnehin nichts anderes übrig, als den ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) zu nutzen.
Das glauben wir nicht!
Nun seid ihr gefragt. Unterstützt uns und zeigt der MVG euren Unmut!
Nehmt das Fahrrad, Auto, Fahrgemeinschaften, Roller, Pferd, schlaft in der Uni und was euch sonst noch in den Sinn kommt.
Seid kreativ und nutzt Alternativen zum ÖPNV!
Ab Juni geht es los! Die Sache liegt jetzt auch wieder mit in eurer Hand!

Euer AK Semesterticket
www.semesterticket-muenchen.de/blog/

Die Film AG zeigt am 18. Mai 2010 um 20.00 im Raum E006 (HgB):
OFFSIDE
von Jafar Panahi, Iran 2006
OmeU, 88min.

Der Film spielt am Rande des entscheidenden Qualifikationsspiels der iranischen Fußballnationalmannschaft zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gegen den Bahrain in der iranischen Hauptstadt Teheran. Da es Frauen und Mädchen im Iran verboten ist einem Fußballspiel beizuwohnen, verkleiden sich einige Frauen und Mädchen als Jungen, um verbotenerweise doch irgendwie ins Stadion zu gelangen…
Zwischen den beteiligten Frauen und Männern entwickeln sich Gespräche, in denen Aspekte der iranischen Gesellschaft beleuchtet werden. Thematisiert werden Themen wie der Armeedienst und die durch traditionelle Gesetze geregelte Rolle der iranischen Frau.
„Ein sich geschickt und atmosphärisch dicht an der Nahtstelle von dokumentarischen Impressionen und inszenierten Episoden bewegender, ebenso brisanter wie engagierter “Fußballfilm” mit der subversiven Botschaft, dass sich Lebensfreude und -lust des iranischen Volkes auf Dauer nicht von politischen und religiösen Restriktionen zügeln lassen.“ Lexikon des internationalen Film

Mittwoch, 12. Mai 2010

→ Ethnologin in der Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung

Jiska Troppenz, Beraterin im Bereich Nachhaltigkeit

Nach ihrem Ethnologiestudium hat Frau Troppenz zunächst ein Aufbaustudium in der Erwachsenenpädagogik absolviert. Danach hat sie als Praktikantin bei der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Deutschland und im Tsunami-Wiederaufbau-Programm in Thailand gearbeitet. Im Anschluss folgten drei Jahre in einer Beratungsagentur zu den Themen entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit, Schutz der Biodiversität und Capacity Building. Im Mai 2009 hat sich Frau Troppenz als Beraterin im Bereich Nachhaltigkeit selbständig gemacht - sie konzipiert Unterrichtseinheiten, Planspiele und Aktionstage für alle Schultypen.

Ort und Zeit: 18:00 - 20:00, Edmund-Rumpler-Str. 13, Raum B185

Veranstalter: Fachschaft und Institut für Ethnologie

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